|
Torsion an einer Substititutionswaage Zur Herstellung von Präzisionkalibriergasen werden z.T. in der Gasindustrie und an einigen Institutionen zweischalige Balkenwaagen eingesetzt. Diese Balkenwaagen funktionieren wie mechanische Analysenwaagen nach dem Substitutionsprinzip. Das Substitutionsprinzip : Das Substitutionsprinzip soll bezwecken das eine Waage über Ihren gesamten Wägebereich immer die gleiche Ansprechempfindlichkeit und Reproduzierbarkeit besitzt. Bei analytischen Waagen im typischen Labormaßstab bedeutet das, das die Waage von vorn herein mit einem definiertem Gewichtssatz, welcher i.d.R. bei 160g bis200g liegt, bestückt ist. Mit diesem Gewichtsatz ist die Waage im Gleichgewicht gebracht. Zur Bestimmung der Massen von Wägegefäß und Wägegut werden nun intern so viele Gewichte von der Waage genommen bis sich wieder das Gleichgewicht einstellt. Die entfernten Gewichte entsprechen also dem gesamten Gewicht aus Wägegut+Waagegefäß. Die Mechanik der Waage ist somit für den gesamten Wägevorgang nicht unterschiedlich belastet worden.
Bei den Substitutionswaagen welche zur Herstellung von
Präzisionskalibriergasen benutzt werden, wird das Substitutionsprinzip nicht ganz
eingehalten. Die zu bestimmenden Gesamtmassen lagen zwischen dem unteren kg-Bereich bis
ca. 100kg. Bei gewünschten Auflösungen im mg-Bereich würde eine vollständige
Substitution bis 100kg aus technischer Sicht finanziell nicht mehr vertretbar sein. Allein
die Genauigkeitsanforderungen an die integrierten Substitutionsgewichte währen zu groß.
Substitutionswaage -
CO im IR-Spektrum
- Ballongas mal anders - Linksherum |
|