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Die Absorption von Kohlenmonoxid (CO) unter Druckveränderung

"Druckverbreiterung" in der IR-Spektroskopie

Typischerweise ist die Größe der Absorption elektromagnetischer Strahlung vom Stoff, der Wellenlänge, Schichtdicke, Konzentration und bei Gasen auch der Temperatur und des Partialdruckes abhängig, somit von der Stoffmenge im Strahlengang.

Das Absorptionsverhalten von Gasen zeigt jedoch auch eine weitere deutliche Abhängigkeit vom Gesamtdruck bzw. absolutem Druck.

Wird unter isothermen, isochoren und isobaren Bedingungen eine Küvette mit einem Gasgemisch, z.B CO in N2, gefüllt ist in reproduzierbarer Weise mit dem IR eine bestimmte Extinktion zu messen. Wird nun der Innendruck der Küvette durch weiteres befüllen mit CO-freiem N2 langsam erhöht, so sinkt die relative CO-Konzentration zwar, die abs. Stoffmenge CO bzw. dessen Partialdruck bleibt jedoch konstant.


Da N2 nicht IR-Aktiv ist und die Stoffmenge CO konstant wird zunächst erwartet das die Absorption gleich bleibt. Bei Analysen ist mir jedoch aufgefallen das trotz konstanter Stoffmenge CO sich die Absorption ändert. Die Grafik veranschaulicht den Empfindlichkeitsverlauf (Flächenauswertung) der CO-Absorbtion durch Druckerhöhung mit reinem N2 in der Nähe des Backgrounddruckes.

IR_1060.jpg (28042 Byte)

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